Journal

 

Ein großes Dankeschön

Acht Monaten sind nun schon vergangen, seitdem ich auf den Button "jetzt online gehen" gedrückt habe und meine neue persönliche Webseite: www.nat-ant.de veröffentlicht habe. Während ihres Design- und Entwicklungsprozesses habe ich deutlich mehr Glücksmomente als Sorgen erlebt. Außerdem habe ich viel gelernt und vor allem Spaß gehabt.

Als ich mich allerdings intensiv mit der minimalistischen Darstellung der Icons, der idealen Farbpalette, der SVG - Integration, der optimalen Bewegung während des Scrollings und dem Verhältnis der Webseite in den mobilen Geräten auseinandersetzte, konnte ich mir nicht vorstellen, dass meine kleine Errungenschaft so viele Fans weltweit bekommen würde, den "Honorable Mention Award" von AWWWARDS.COM und den "French Design Index Award" von frenchdesignindex.com gewinnen und mehrmals auf fachlichen Blogs vorgestellt würde.

Darüber habe ich mich nicht nur sehr gefreut, sondern mir auch mehr Mut gemacht, meiner Fantasie und Intuition zu vertrauen und unkonventionell zu arbeiten, um digitale Projekten auf höchstem Niveau zu entwickeln.

Vielen Dank!

Wo

Düsseldorf


Wann

18. Dezember 2014

 
 
 
 
 

Beyond Tellerand - Konferenz

Für den Protagonisten eines Sci-Fi Films ist ein Survival-Kit das überlebensnotwendige Mittel zur Rettung der Menschheit. Vergleicht man nun die Herrschaft der Zombies in einem Film dieses Genres mit der Dominanz der mobilen Geräte in der heutigen, technologisierten Welt, kann man davon ausgehen, dass die Herausforderung für die UI-UX Profis nun der eines Sci-Fi Heldens ähnelt.

Je nach Gerät müssen sie gegen unterschiedlichste Auflösungen, Formate und Merkmale kämpfen und Design- und Benutzerführungslösungen sowie Inhaltsstrategien entwickeln, die die Erweiterung des ursprünglichen Konzepts und der gestalterischen Vorlage ermöglichen.

Wo

Düsseldorf


Wann

19.& 20. Mai 2014

 
 
 
 
 
 

Auf diesem Schlachtfeld hat die diesjährige "Beyond-Tellerrand" Konferenz die Rolle des Survival-Kit für Designer und Entwickler gespielt. Mit Werkzeugen wie dem wunderbaren Line-up, der tadellosen Organisation, der entspannten Stimmung und dem sommerlichen Wetter, hat sie die Teilnehmer zur Inspiration und zum Nachdenken angeregt. Humorvoll, kritisch und aber vor allem optimistisch.

Am 19. und 20 Mai 2014 war das überfüllte Capitol-Theater in Düsseldorf erfüllt vom Duft von Web-Design, Technologie und schmackhaften Hamburgern. Nicht nur der frische Kaffee tagsüber sondern auch das Bier nach 18.00 Uhr flossen reichlich und kostenlos. Das heiße, frühsommerliche Wetter hat durchaus seinen Beitrag zum großen Erfolg der Konferenz geleistet. Während der ausgedehnten Pausen zwischen den Vorträgen konnten die Teilnehmer Ideen und Eindrücke miteinander im großzügigen Vorhof des Theaters austauschen, das bisherige Input bearbeiten und Platz in ihrem Kopf für den nächsten Vortrag schaffen sowie ihren Hunger am Hamburgertruck stillen und sich obendrein noch sonnen.

Den Vergleich der explosionsartigen Verbreitung von mobilen Geräten mit einem Zombie-Angriff hat uns Karen Mc Grane im Rahmen ihres Vortrags "Content in a Zombie Apokalypse" vorgestellt.

Mit Hilfe der "Content Strategy", die sich flexibel und unter Berücksichtigung der zum Projekt passenden mobilen Geräten entwickelt, können die Responsive Designs eine Zombie-Apokalypse überleben.

 
 
 
 
 

Eine ebenso entscheidende Rolle spielt eine einfache und klare Denkweise. Ethan Marcotte hat uns in seinem Vortrag unter dem Titel "Laziness in the time of Responsive Design" davon überzeugt, dass eine bequeme Annäherungsweise auch in vielschichtigen RD Projekten gelungener ist, als die Adoption von komplexem Designdenken.

Auf jeden Fall muss man die Zombies gut verstehen, so dass das Überleben des Responsive- Design-Planeten sichern zu können. Deshalb haben zwei CSS-orientierte Vorträge bei der "Beyond Tellerrand" Konferenz stattgefunden. Chris Coyier hat sowohl über die Pracht der .SVGs als auch über ihre Integration in .CSS im Rahmen seines Vortrages: "SVG is for everybody" ausführlich gesprochen. Jonathan Snook hat uns während seines Vortrages: "CSS is a mess" nicht nur die Vorteile eines geregelten CSS-Schreibens präsentiert, sondern uns auch gezeigt, auf welche Weise man eine blitzsaubere .CSS-Datei erstellen kann.

Darüber hinaus hat Robin Christopherson die Grenzen des Schlachtfeldes durch seinen Vortrag "Technology - the power and the promise" wesentlich erweitert und sich mit der Technology sowie mit ihrem Potenzial umfassend auseinandergesetzt. Als blinder hat er aus eigener Erfahrung über moderne technologische Errungenschaften gesprochen, die Menschen mit körperlichen Einschränkungen eine Perspektive bieten, an den Aktivitäten der vernetzten Gesellschaft teilzunehmen. Am Ende seiner Rede hat er mit Tränen in den Augen zum Ausdruck gebracht, wie dankbar er der Technologie dafür ist, dass sie die Gestaltung seines Lebens, wie es heute ist, ermöglicht hat.

Auf das Survival-Kit für die UI-UX Profis darf der deutsche Anti-Held der Typografie auf keinen Fall verzichten. Die Rede ist von Erik Spiekermann. Im Rahmen seines Vortrages: "Type is a visual language" hat er uns sein Manifesto und eine Auswahl seiner Arbeiten vorgestellt.

 

Sowohl seine souveräne Präsenz als auch das Motto "Wir arbeiten nicht mit und für Arschlöcher" haben die Teilnehmer der Konferenz restlos begeistert und sicherlich Mut für den Kampf gegen die Zombies gemacht.

 

Ebenso interessant war der Vortrag "Responsive Design is still hard/easy! Be afraid/Dont'worry" von Dan Mall. Er hat über die Bedeutung des effektiven Einsatzes von Fachkräften gesprochen und dem Publikum seinen idealen Waterfall-Prozess im Detail erklärt. Seiner Meinung nach müssen die mit dem RD Projekt verbundenen Experten vom ersten Moment an in seine Entwicklung integriert werden und parallel, auf einer Basis von Focus-Punkten, zusammenarbeiten.

Nicht zu vergessen ist der Spaßfaktor, den Jon Burgeman für uns hervorgehoben hat.Ein wichtiges und doch unterschätztes Instrument, das dem Kampf gegen die Zombies eine lustige Nuance verleihen kann. Mit seinem Vortrag "It's great to create" hat er uns seine Laufbahn, seine Illustrationen sowie seine alltäglichen kreativen Prozesse präsentiert, die durch das Motto "Not everything is awesome" bestimmt werden.

Der Epilog der diesjährigen "Beyond Tellerrand" Konferenz war von Maciej Ceglowski Vortrag "The internet with the human face" geprägt. Er hat den älteren Teilnehmern die naiven Zeiten des Internets ins Gedächtnis gerufen und den Jüngeren eine Zeitreise in die Vergangenheit geboten, als die Zombie-Kriege und Überwachungsängste noch zu Sci-Fi Szenarios gehörten. Ist es möglich, dass das Internet wieder menschliche Züge zeigt? Was können wir dafür tun, damit wir den zukünftigen Generationen ein menschliches und spannendes Internet vererben? Mit diesen Fragen sowie dem zuversichtlichen Aspekt, dass das Design dem Internet seine ursprüngliche Bedeutung und Funktion wiedergeben kann, hat er das Publikum motiviert und zum Nachdenken angeregt.

Nach diesem Vortrag wurde das Survival-Kit sorgfältig versiegelt und den Teilnehmer der "Beyond Tellerrand" Konferenz übergegeben. Zumindest bis zum nächsten Jahr, b.z.w. bis zur nächsten "Beyond Tellerrand" Konferenz sollen die UI-UX Profis keine Angst haben. Sie sind mit dem überlebensnotwendigen Multiwerkzeug ausgerüstet und damit werden sie ihre Responsive Designs gegen die unterschiedlichsten mobilen Geräte verteidigen.

 
 
 
 

Push-Konferenz

Wenn man nicht nur Schritt mit dem zeitgenössischen UI-UX Design halten will, sondern auch einen umfangreichen Blick auf die Zukunft der UI-UX Szene gerne werfen möchtet, kann man einfach einen kurzen Ausflug nach München planen und sich zwei Tage der Push-Konferenz widmen.

Die diesjährige Push-Konferenz hat am 25.10.2013 und 26.10.2013 in der Alten Kongresshalle, dem Zentrum für öffentliche und private Veranstaltungen im Herzen Münchens, stattgefunden.

Wo

München


Wann

25.& 26. Oktober 2013

 
 
 
 
 
 

Im Rahmen des Events haben sich Designer und kreative Entwickler getroffen um sich inspirieren zu lassen, kreative Ideen auszutauschen sowie Problematiken hinsichtlich der Zukunft des interaktiven Felds zu diskutieren.

Darüber hinaus bot die Push-Konferenz den Teilnehmern ein absolut interessantes und abwechslungsreiches Line-up. Führende Köpfe von innovativen Agenturen wie Fjord, Meso, Google, Vimeo und Artefact Group haben unterschiedliche Aspekte des UX/UI-Designs durch ihre Vorträge beleuchtet.

Themen wie interaction design, interactive installations, creative coding und interactive data visualisation standen im Mittelpunkt. Lucia Terrenghi als UX Designer bei Google hat dem Publikum die Projekte, die Google in Entwicklungsländern durchführt, vorgestellt. Wesley Grubbs von Pitch Interactive hat seine Erfahrung in der interaktiven Data-Visualisation geteilt und Neil Calderwood, der als Service Design Director bei Fjord Berlin tätig ist, hat einen umfangreichen Vortrag über Cross-Device UX Konzepte gehalten.

 
 

Vor allem war für mich der Vortrag von Sebastian Oschatz von ‘Meso digital Interiors’ der größte Moment des Events.

Und nicht nur wegen der ersten Folie seiner Präsentation, die das griechische Wort ‘Meso’ (μέσο) als solches darstellte. Apropos bedeutet ‘μέσο’ auf Deutsch Mittel-, mittlere oder zwischen zwei oder mehreren Situationen, Objekten, Personen u.s.w. Für die Agentur Meso ist ‘μέσο’ die Grenzlinie zwischen Design und Technologie, zwischen physischer und digitaler Welt, zwischen dem Menschen und der Maschine.

Laut Sebastian Oschatz von ‘Meso digital Interiors’ verschwimmen die Grenzen zwischen physischem und digitalem Design in der heutigen Zeit allmählich. In seiner experimentalen digitalen Welt verbreitet sich die Verbindung der Technologie mit dem Design außerhalb des Bildschirmrahmens. ‘Meso digital Interiors’ setzt sich mit digitalen Installationen auseinander, die die typischen rechteckigen Formen des Bildschirms und des Projektors optisch aufheben. Außerdem verbindet ‘Meso’ das Digitale mit dem Realen effizient durch die Integration von Sensoren und Roboter-Technologien.

 

Auf diese Art und Weise wirken sich ihre Installationen auf die physische Umgebung mehr als außergewöhnliche natürliche Phänomene aus statt einer standarisierten Anwendung.

 

Deshalb stellte Sebastian Oschatz in seinem Vortrag die Problematik dar, wie die rechteckige Form als grundlegender Bestandteil der technischen Medien vom Betrachter unbemerkt bleiben könnte. Zusätzlich hat Sebastian Oschatz dem Publikum innovative Lösungen gezeigt, die ‘Meso digital Interiors’ konzipiert und gestaltet haben, um den Irrglauben des einheitlichen Raums zu ermöglichen. Wie die interaktive Installation ‘Faustgalerie’ für das Goethe Museum in Weimar, der ‘BMW Aktiv-Hybrid’-Roboter und der interaktive Tisch für die Messe Frankfurt.

Alles in allem stellt die zweitägige Push-Konferenz eine einzigartige Möglichkeit zur Inspiration und Motivation dar. Für zwei Tage kann man einen Einblick in die innovative Arbeit und Denkweise einiger der besten Profis in der Branche gewinnen, sich über die Trends in der UI-UX Szene informieren und vor allem frischen Input bekommen. Mehr Informationen stehen unter der Web-Adresse http://www.push-conference.com/2013 zur Verfügung.

 
 

© Natassa Antonopoulou 2016

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